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| Schwergewicht Gouverneur Georgi Boos will das Gebiet Kaliningrad in Berlin präsentieren (Foto: russianlacom) | |
Mittwoch, 18.03.2009
Wirtschaftsstandort Kaliningrad in Berlin präsentieren
Kaliningrad. Die Gebietsregierung plant erneut eine Kaliningrad-Präsentation in Deutschland. Die zweitägige Werbeveranstaltung mit Gouverneur Boos höchstpersönlich wird voraussichtlich im April in Berlin stattfinden.
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Trotz Krise – oder vielleicht gerade deshalb – will Russlands EU-Enklave sich in der deutschen Hauptstadt als lukrativer Wirtschaftsstandort vorstellen und um Investoren werben.
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In der Delegation werden daher neben der Verwaltungsspitze um Gouverneur Georgi Boos vor allem Unternehmer mitreisen – unter anderem Vertreter der Pelzbranche, die in Berlin zugleich an einer russischen Pelzmesse teilnehmen wollen.
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Geplant ist laut Auskunft des Pressedienstes der Gebietsregierung unter anderem ein Treffen mit deutschen Geschäftsleuten im Rahmen einer so genannten Kooperationsbörse. „Unsere Unternehmer brauchen ausländische Partner und suchen neue Absatzmärkte“, begründet Silvia Gurowa, Chefin für Internationale Beziehungen in der Gebietsregieurng, den Sinn der Promotiontour.
Die Kaliningradskaja Prawda macht sich unterdessen Gedanken zur Finanzierung der Reise. „Sollte sie aus Haushaltsmitteln bezahlt vwerden, reimt sich das schlecht auf die dramatischen Kürzungen der Sozialausgaben.“
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Zumal: Was habe Kaliningrad überhaupt zu präsentieren, fragt dfie Zeitung. „Die hypothetische Glückspielzone? Das etwas weniger hypothetische Atomkraftwerk? Oder die örtliche Fluggesellschaft, die wie ein Sammeltaxi nebenbei Passagiere aus Orten aufnimmt, die gar nicht im Flugplan stehen?“
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Verständlich sei allenfalls das Interesse der Unternehmer an der Tour. „Reisen dieser Art sind eine ideale Gelegenheit, mit den Vertretern der Staatsmacht hautnah in Kontakt zu kommen.“
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