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| Aufschwung Ost: Kaliningrad wird zusehends moderner. (Foto: Plath/.rufo). | |
Freitag, 02.02.2007
Kaliningrad: In zehn Jahren auf Westniveau?
Kaliningrad. Bis 2016 soll sich das Lebensniveau im Kaliningrader Gebiet an das in Mitteleuropa angeglichen haben. Dieses Ziel nannte Gouverneur Georgi Boos am Donnerstag in einer Sitzung der Regionalregierung.
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Basis und Koordinatensystem dieses Aufschwungs in der russischen Exklave an der Ostsee soll das „Programm der sozial-ökonomischen Entwicklung der Region 2007-2016“ sein, das Boos in Eckdaten vorstellte.
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Den Prognosen des vielblättrigen Strategiepapiers nach wird das durchschnittliche Pro-Kopf-Monatseinkommen im Jahr 2016 bei 28.000 Rubel (etwa 820 Euro) liegen, die Zahl der Bevölkerung des Gebietes soll von derzeit 940.000 auf dann rund 1,45 Millionen wachsen.
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Robustes Wachstum
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Boos präsentierte außerdem aktuelle Daten, denen zufolge das Kaliningrader Wirtschaftswunder bereits robust greift. So sei das Bruttoinlandsprodukt 2006 im Vergleich zum Vorjahr erneut um fast 20 Prozent gestiegen. Die Industrieproduktion wuchs gar um 67 Prozent, davon entfielen zwei Drittel auf verarbeitende Branchen.
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Seit das neue, im April vorigen Jahres beschlossene Gesetz über die Sonderwirtschaftszone diverse Steuer- und Zollvorteile langfristig festschreibt, gewinnt vor allem die Montage von technischen Geräten für den russischen Markt in der Exklave Kaliningrad kräftig an Bedeutung. So werden inzwischen fast 85 Prozent aller in Russland verkauften TV-Geräte in Kaliningrad montiert. Diese und ähnliche Montagefabriken binden mehrere tausend Arbeitsplätze.
(tp/.rufo)
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