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| Georgi Boos bereitet sich auf die Krise vor. | |
Montag, 19.01.2009
Kaliningrad: Gouverneur bildet Krisenstab
Kaliningrad. Nun sieht auch Gouverneur Georgi Boos trotz des permanent zur Schau getragenen Optimismus offenbar schwere Zeiten nahen. Der Gebietschef hat in der vorigen Woche einen „Krisenstab“ gebildet, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
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Das Gremium soll Maßnahmen gegen die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise effektiver koordinieren und das Zusammenwirken zwischen den verschiedenen Behörden, dem Parlament, den Kommunen und der Wirtschaft verbessern, teilt der Pressedienst der Gebietsregierung mit.
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Dem Krisenstab sollen neben Regierungsmitgliedern, dem Vertreter des Präsidenten im Gebiet Kaliningrad, Abgeordneten der Gebietsduma und den Chefs von Rechts- und Aufsichtsbehörden auch Vertreter der Wirtschaft, der Parteien und Bildungseinrichtungen angehören.
Öffentliches Gesundbeten In der Öffentlichkeit mimt Georgi Boos trotzdem lieber den Zuversichtlichen – und findet in der größten Regionalzeitung wie üblich ein wohlwollendes Sprachrohr. „Ich würde den Einfluss der Krise auf unser Gebiet nicht überbewerten, denn in den letzten drei Jahren ist viel getan worden“, zitiert die Kaliningradskaja Prawda den Gebietsboss.
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Neue Arbeitsplätze werden in 2009 geschaffen Daher werde sich die Krise auf die Einwohner des Kaliningrader Gebietes weniger auswirken, als es in anderen, auch industriell besser entwickelten Regionen Russlands einzutreten drohe. „Unsere Investitionsprogramme funktionieren gut. Viele neue Unternehmen beginnen in diesem Jahr zu arbeiten, das bedeutet eine Schaffung von Arbeitsplätzen.“
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Der Zukunft könne man daher mit Zuversicht entgegensehen. „Aus der Krise werden wir gestärkt hervorgehen“, meint Boos in dem Interview.
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