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| Stephan Stein vertritt seit langem die Interessen der Deutschen Wirtschaft rund um die Ostsee (Foto: Plath/rufo). | |
Dienstag, 04.12.2007
Kaliningrad: Deutsche Firmen suchen Kooperationspartner
Kaliningrad. Das 3. Mittelstandsforum der deutschen Wirtschaft ist erfolgreich beendet. Die Bilanz: im nächsten Jahr sollen bei einem erneuten Besuch in Kaliningrad Vertragsabschlüsse verhandelt werden.
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Das Mittelstandforum fand vom 27. bis 30. November im Deutsch-Russischen Haus und in der Handels- und Industriekammer Kaliningrad statt. Die Kaliningrader Vertretung der Handelskammer Hamburg und die Firma Integra Europe u. a. hatten 10 deutsche Firmen eingeladen.
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Unterschiedliche Branchen waren vertreten, die deutsche Wertarbeit und innovative Zukunftsmodelle repräsentierten: Vertreter für Fertighäuser, Industriehallen, Biogasanlagen, Schweinezucht und ein Großhandel für Weine u. a. nahmen an dem Forum teil.
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Begrüßt wurden die Teilnehmer am Dienstag in einem feierlichen Empfang von Generalskonsul Dr. Herz und dem stellvertretenden Wirtschaftsminister des Gebiets Kaliningrad Vladimir Aschichin.
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An den weiteren Tagen fanden Gespräche mit russischen Firmen, Vorträge zu den besonderen Bedingungen im Gebiet Kaliningrad und ein Ausflug nach Selenogradsk statt.
Für alle Teilnehmer war es ein Erstversuch
Für alle Firmen war es der erste Besuch in Kaliningrad. Einige wollen nächstes Jahr die geführten Gespräche mit russischen Firmen in konkrete Kooperationen umsetzen. Von russischer Seite war die Resonanz unterschiedlich: während die Baubranche reges Interesse verzeichnen konnte, waren andere Teilnehmer gar nicht gekommen.
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Viele deutsche Firmen sehen Kaliningrad als ein „Sprungbrett für das sonstige Russland“, sagt Hans-Joachim Bäumler, Geschäftsführer der Integra Europe. Dabei habe Kaliningrad gegenüber dem russischen „Festland“ den Vorteil, dass es ein „überschaubarer Markt“ sei.
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Die wichtigste Voraussetzung für deutsche Firmen, die in die Wirtschaft Kaliningrads investieren wollen, ist allerdings Zuverlässigkeit und Vertrauen in die staatlichen Rahmenbedingungen. Das Mittelstandsforum findet im nächsten Jahr wieder statt; voraussichtlich schon im Mai.
(Simone Linde/sl/.rufo/ Kaliningrad)
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