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| Dom in Kaliningrad (Foto: jm/.rufo) | |
Donnerstag, 09.12.2004
Weitere TACIS-Millionen fließen nach Kaliningrad
Kaliningrad. Die EU hat ein neues Nachbarschafts- programm für Litauen, Polen und Kaliningrad aufgelegt. Das neue Projekt soll der Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im gesellschaft- lichen und kulturellen Bereich dienen und zur Lösung ökologischer Probleme in der Region beitragen. Die Gesamtsumme des Förderprojektes beträgt 48,7 Millionen Euro.
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9,5 Millionen Euro davon sollen in die russische Exklave fließen, teilte die Kaliningrader Gebietsverwaltung mit. Das Projekt, das im Jahr 2005 startet, ist für drei Jahre ausgelegt.
Änderungen durch EU-Beitritt
Das besondere an dem neuen Dreiländerprojekt ist, dass erstmals Gelder aus zwei verschiedenen EU-Förderprogrammen bereit gestellt wird: Das Geld für die EU-Länder Litauen und Polen stammt aus dem EU-intern geltenden Interreg-Programm, das Geld für Kaliningrad fließt über das TACIS-Programm, welches als Fördermöglichkeit für osteuropäische Nicht-EU-Länder konzipiert wurde.
Noch mehr Projekte
Neben dem groß angelegten Dreiländerprogramm hat die Europäische Union im Rahmen des TACIS-Programms dem Kaliningrader Gebiet für die Jahre 2004 und 2005 rund 25 Millionen Euro Finanzhilfe bewilligt.
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Förderschwerpunkt ist der weitere Ausbau und die Modernisierung der Grenzübergänge zu Polen und Litauen: 2,5 Millionen Euro sind für den Grenzübergang Bagrationowsk-Besledi vorgesehen, 8 Millionen Euro für den Übergang in Tschernischewskoe. Auch die Übergänge Mamonowo-2 und Sowjetsk - Panemune wurden in das Förderprogramm aufgenommen.
Weitere TACIS-Projekte sind unter anderem im Gesundheitswesen und Bildungsbereich geplant.
Langjährige TACIS-Erfahrung
Seit Anfang der neunziger Jahre hat die Europäische Union im Kaliningrader Gebiet mehrere Dutzend TACIS-Projekte finanziert, darunter Programme zur Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen, zur Föderung des Tourismus in der Region, zur Umwelterziehung sowie zur umweltgerechten Müllentsorgung.
Zur Zeit laufen rund 15 Projekte, wie zum Beispiel ein Programm für arbeitsmarktorientierte Weiterbildungsstrategien und zur Entwicklung des Kaliningrader Hafens.
(jm/.rufo)
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