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| Geschenk zum Stadtgeburtstag: Das Kaliningrader Münchhausen-Denkmal (Foto: Ballin/.rufo) | |
Mittwoch, 22.06.2005
Münchhausen-Denkmal in Kaliningrad eingeweiht
Kaliningrad. Zwei Mal soll der berühmte „Lügenbaron“ Münchhausen die Stadt Königsberg besucht haben. Jetzt wurde dem Abenteurer und Geschichtenerzähler in der Pregel-Stadt ein Denkmal gesetzt.
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Geschaffen wurde es von dem deutschen Künstler Georg Petau. Eine rund zwei Meter hohe stehende Metallplatte zeigt die ausgeschnittene Silhouette des Barons, wie er gerade auf einer Kanonenkugel reitet. Die Szene ist der Geschichte entlehnt, in der Münchhausen auf Seiten der russischen Armee im Krieg gegen die Türken kämpft und einen Aufklärungsflug auf einer Kanonenkugel unternimmt.
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Auf der Bodenplatte des zwei Tonnen schweren Denkmals ist auf der einen Seite der Silhouette „Königsberg“ und auf der anderen Seite „Kaliningrad“ zu lesen - so dass man durch die Umrisse des Barons einen Blick aus dem einen Teil der Geschichte in den anderen werfen kann.
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Zechprellerei in Königsberg
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Das Denkmal hat seinen Platz im „Zentralpark für Kultur und Erholung“, unweit der Luisenkirche, gefunden. An der Einweihungsfeier nahmen auch Gäste aus der deutschen Partnerstadt Bodenwerder, der Geburtsstadt des Barons, teil. Das Denkmal ist ein Geschenk der niedersächsischen Stadt zum 750. Jubiläum Kaliningrads.
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Der Offizier und Abenteurer Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen (1720-1797) besuchte Königsberg 1738 und 1750. Die Stadt diente ihm als Zwischenstation auf dem Weg nach und von St. Petersburg, wo er in der russischen Armee diente. In Königsberg prellte er der Legende nach die Zeche für ein Bier.
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(jm/.rufo)
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