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| Die Kaliningrader Stadtväter: Bürgermeister Jaroschuk (li.) und City-Manager Lapin (Foto: tv/.rufo) | |
Montag, 19.05.2008
Kaliningrad: Wirtschaftsminister wird City-Manager
Kaliningrad. Ohne Überraschungen ist der erste City-Manager Kaliningrads gewählt worden. Felix Lapin, bisher Wirtschaftsminister in der Gebietsadministration, wird die nächsten zwei Jahre die Stadt verwalten.
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Felix Lapin tritt sein Amt heute an. Am Mittwoch war er einstimmig vom Stadtrat in seinem neuen Amt bestätigt worden. Lapin wird als Angestellter der Stadt neben dem gewählten Bürgermeister Alexander Jaroschuk die Stadtverwaltung leiten. Jaroschuk übernimmt dagegen nur politische und repräsentative Funktionen.
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Neue Doppelspitze nimmt die Arbeit auf Diese Aufteilung der Führungsaufgaben auf zwei Stadtoberhäupter war im vorigen Jahr vom Stadtrat festgelegt worden und wird nun das erste Mal in die Praxis umgesetzt. Lapin betonte in dem von der Auswahlkommission geforderten Programm zur Stadtentwicklung, er wolle komfortable Lebensbedingungen für die Kaliningrader schaffen.
Der frisch gewählte City-Manager will seine Arbeit mit der Lösung von wohnungs- und kommunalwirtschaftlichen Problemen beginnen. Weitere Anliegen seien die Beseitigung der Staus in Kaliningrad sowie eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger.
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Politischer Wunschkandidat Bürgermeister Alexander Jaroschuk zeigte sich „sehr erfreut“ über die Wahl Lapins zum City-Manager und versprach, dass sich für die Bürger der Stadt durch die neue Aufgabenteilung nichts ändern würde.
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Außer Felix Lapin stellte bei der Wahl noch ein weiterer Kandidat sein Programm zur Stadtentwicklung dem Stadtrat vor: Wjatscheslaw Petrotschenko, Leiter des Kaliningrader Stadtbezirks Oktjabrsk. Schon vorher war aber klar, dass seine Chancen gegen Lapin praktisch gegen null gingen.
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Im Vorfeld hatte eine Wahlkommission, bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates und der Gebietsduma, fast vier Monate lang die Bewerber geprüft. Vor zwei Wochen hatte sie zwei Kandidaten ausgewählt, wobei Lapin bereits als Sieger hervorging.
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Insgesamt hatten sich drei Kandidaten beworben. Ausgeschieden war Pjotr Sonez, Professor der Kaliningrader Abteilung der St. Petersburger Universität für Wirtschaft und Verwaltung.
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