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| Schweden startet mit der Ausgabe von Schengen-Visa in Kaliningrad (Foto: Russisches Fernsehen) | |
Dienstag, 21.02.2006
Kaliningrad: Schweden geben Schengen-Visa aus
Kaliningrad. Europa rückt näher: Schweden hat in Kaliningrad ein Generalkonsulat eröffnet und wird voraussichtlich in Kürze als erstes EU-Land in der russischen Exklave mit der Ausgabe von Schengen-Visa beginnen.
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Bei der Einweihung des Gebäudes drückte die schwedische Außenministerin Laila Freivalds ihre Hoffnung aus, dass sich mit der Eröffnung des Konsulats die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Bereich vereinfachen werde.
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Skandinavier wollen Visa gemeinsam ausgeben
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Mit der Visa-Ausgabe wollen die schwedischen Diplomaten im März beginnen. Rund fünf- bis achttausend Schengen-Visa sollen dann in dem frisch renovierten Gebäude im ehemaligen Stadtteil Amalienau jährlich ausgegeben werden.
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Ganz offen ist der Weg in die westlichen EU-Länder damit jedoch noch nicht: Wer mit den Visa in die Schengen-Staaten einreisen will, muss dafür zwingend den Weg über Schweden nehmen. Erst später sollen in dem Konsulat auch Visa für Norwegen sowie die EU-Länder Holland, Finnland und Dänemark ausgegeben werden.
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Erst Dauerprovisorium, dann Konsulat
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Bereits im Jahr 1998 eröffnete Schweden in Kaliningrad ein Honorarkonsulat, 2002 fiel die Entscheidung über die Eröffnung eines Generalkonsulats. Im Februar 2003 bezogen die ersten schwedischen Mitarbeiter ihre provisorische Unterkunft in der Exklave. Doch was als Übergangslösung gedacht war, entwickelte sich zum Dauerprovisorium: Die Suche nach einem passenden Gebäude, die Einholung aller notwendigen Genehmigungen und die notwendigen Bauarbeiten zogen sich letztlich über drei Jahre hin.
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Bei der Einrichtung ihres Generalkonsulats in Kaliningrad können die Schweden damit auf eine ganz ähnliche Geschichte wie die Deutschen verweisen. Diese residieren seit der Eröffnung ihres Generalkonsulats im Februar 2004 in einigen Zimmern des Hotels „Albertina“ am Rande des Kaliningrader Stadtzentrums. Ein passendes Dienstgebäude ist mittlerweile zwar gefunden, Genehmigungen und Umbau stehen jedoch noch aus. Auch einen genauen Termin für den Beginn der Visa-Ausgabe gibt es noch nicht.
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(-jm/rufo)
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