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| Eisbär im Kaliningrader Zoo. Kaum ein Tierpark in Osteuropa befindet sich in einem solch elenden Zustand wie der Kaliningrader (Foto: Mrozek/.rufo) | |
Freitag, 06.04.2007
Kaliningrad - Neue Gitter für Bären und Tiger
Kaliningrad. Im Kaliningrader Zoo, einem der ältesten Tiergärten Europas, soll in diesem Jahr die erste Etappe einer Komplettsanierung beginnen. 30 Millionen Rubel (etwa 830.000 Euro) stehen dafür im Haushalt bereit. Viele Tiergehege sind abbruchreif.
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Besonders schlimm hausen die Primaten, aber auch Bärengehege und die Tigeranlage sind alles andere als artgerecht.
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Seit 30 Jahren nicht mehr saniert
Darum kämpfen die Mitarbeiter des Tiergartens schon seit langem um Mittel für eine Sanierung, die letzte fand Mitte der 1970-er Jahre statt. Der Zoo war in den letzten Jahren finanziell so schlecht ausgestattet, dass die Tierpfleger mit spektakulären Spendenaktionen um Geld für Tierfutter bitten mussten.
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Letztlich war es auch öffentlicher Druck, der zu der geplanten Sanierung führte. In einem mehrstufigen Renovierungsprojekt sollen nun bis 2010 schrittweise alle Gehege neugestaltet sowie die Grünanlagen und Wege erneuert und mit Springbrunnen und Tierplastiken veredelt werden. Restauriert werden soll ebenso das Eingangsportal im Bauhausstil.
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Der Zoo wurde als "Königsberger Tiergarten" 1896 gegründet, damals konnten fast 900 Tiere in 262 Arten besichtigt werden. Heute sind es etwa 2.200 Tiere in 315 Spezies, darunter Zoo-Raritäten wie der Schneeleopard. (www.zoo.kaliningrad.net) Der Zoo ist zugleich Dendropark, in dem seltene Pflanzen wachsen, so einige alte Gingkobäume.
(tp/.rufo)
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