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| Kaliningrader Brautpaare legen traditionell Blumen am Grabmal des deutschen Philosophen Kant nieder. (Foto: S. Linde) | |
Mittwoch, 23.04.2008
Kaliningrad feiert Kant-Geburtstag
Kaliningrad. Der Königsberger Philosoph Immanuel Kant erfreut sich bei den Kaliningradern großer Beliebtheit. Auf der Kantinsel haben mehrere Veranstaltungen an den 284. Geburtstag des berühmten Denkers erinnert.
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Am Dienstag fand zur Feier des Geburtstags Immanuel Kants in dem nach ihm benannten Dom ein Konzert mit Geige und Orgel statt. Im Anschluss gab es einen festlichen Zug zum Grab des Philosophen am Kant-Dom, wo im Beisein von Vertretern der Regionalregierung und Studenten der Kantuniversität Blumen niedergelegt wurden.
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Kantdom als Symbol für lebendiges Erbe Der Kantdom steht nicht nur für die Hochschätzung von Kants Beitrag zum philosophischen Welterbe, sondern ist mittlerweile die kulturelle Hauptattraktion der Stadt. Seit zwei Jahren finden im Kirchenschiff regelmäßig Konzerte statt. Erst in diesem Jahr wurde die letzte von zwei hochtechnisierten Orgeln eingebaut, die speziell in Deutschland hergestellt worden.
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Doch auch an anderen Orten fanden Veranstaltungen zum Geburtstag Kants statt. So stand im „Park der Skulpturen“ alles unter dem Motto „Die Kantinsel – Geistige Verbindungen“. Dort konnten Besucher einen virtuellen Gang durch den ehemaligen Königsberger Stadtteil Kneiphof machen, in dem Kant lebte und seine aufklärerischen Kritiken schrieb.
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„Das moralische Gesetz und der gestirnte Himmel“ Die von Kant gestellte Frage, wie man Ethik und Freiheit vereinen kann, ist auch im heutigen Russland aktuell. So stand am Ende der Aktion eine moderne nichtformale Auslegung des philosophischen Erbe Kants, in dem jeder Gedanken zum „moralischen Gesetz und dem gestirnten Himmel“ machen konnte. Veranstaltet wurde das Projekt vom Museum für Geschichte und Kunst. Im Rahmen der Feierlichkeiten fand weiterhin eine wissenschaftliche Konferenz statt, die Immanuel Kant und seinem Werk gewidmet war. Teilnehmer der Konferenz waren neben russischen auch deutsche Wissenschaftler.
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Immanuel Kant lebte Zeit seines Lebens in Königsberg, wo er 1804 fast 80jährig starb. Er schlug Berufungen nach Erlangen, Jena und Halle aus.
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