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| Foto: jm/.rufo | |
Montag, 17.01.2005
Kaliningrad: Fassadenkur für das Haus der Räte
Kaliningrad. Das Haus der Räte, die markante Bauruine im Kaliningrader Stadtzentrum, erfährt eine äußere Verschönerung: Pünktlich zum Stadtjubiläum soll das Gebäude mit Fenstern versehen werden und einen neuen Anstrich erhalten. Welche Farbe das, in der Kaliningrader Bevölkerung auch „Monster“ genannte, Bauwerk erhalten wird, ist jedoch noch unklar.
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Wie die Moskauer Gesellschaft „Protostroi“, in deren Besitz sich das Gebäude befindet, laut Agenturberichten ankündigte, soll bis zum Juni dieses Jahres auch das umgebende Areal des „Dom Sowjetow“ in Ordnung gebracht werden.
Den Worten des Direktors Konstantin Schewejko zufolge, plant „Protostroi“ zudem, das Haus der Räte in den nächsten zwei Jahren zu einem Verwaltungs- und Handelszentrum auszubauen.
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Untersuchungen im Sommer des vergangenen Jahres hätten ergeben, dass dafür wesentliche Gebäudeteile erneuert werden müssten. Entgegen bisherigen Meldungen sei das Fundament aber in Ordnung und tragbar.
Die ewige Bauruine
Das bislang unvollendete Haus der Räte wurde auf dem Areal des Ende der sechziger Jahre gesprengten Königsberger Schlosses errichtet. Den ursprünglichen Planungen nach, sollten in dem 16-etagigen Gebäude die Kaliningrader Stadt- und Gebietsverwaltung untergebracht werden. Aufgrund von Finanzierungsproblemen wurden die Bauarbeiten in den achtziger Jahren jedoch eingestellt und bislang nicht wieder aufgenommen.
(jm/.rufo)
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