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| Als Konzerthaus zu neuen Ehren: der Koenigsberger Dom. (Foto: Plath/.rufo) | |
Freitag, 27.04.2007
Kaliningrad: Edler Flügel für den Königsberger Dom
Kaliningrad. Während die Experten der renommierten Orgelfirma Schuke aus Frankfurt/Oder noch am Neubau der großen Orgel im Königsberger Dom arbeiten, kann Dombaumeister Igor Odinzow stolz ein Musikinstrument der Premiumklasse präsentieren: Ein echter Steinway-Flügel ...
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Ein echter Steinway-Flügel soll in Zukunft helfen, den wiederaufgebauten Königsberger Dom auch über die Grenzen der russischen Exklave hinweg zu einer Konzertadresse ersten Ranges aufsteigen zu lassen.
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Am Sonnabend wird das edle Instrument erstmals öffentlich erklingen. Auf dem Programm des Premierekonzerts mit dem bekannten russischen Pianisten Wladimir Slobodjan stehen Werke von Rachmaninow und Tschajkowskij.
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Begleitet wird das Konzert (Beginn 19 Uhr im Großen Domsaal) vom Kaliningrader Sinfonieorchester unter Arkadij Feldman.
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Für Dombaumeister Odinzow geht ein großer Traum in Erfüllung. Lange hat er nach Sponsoren für einen Konzertflügel gesucht, auch in Deutschland, doch überall erfuhr Absagen. In bekannter Hartnäckigkeit suchte er weiter – und fand seinen Partner in Lukoil-Chef Wagit Alekperow.
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Als der Ölmilliardär im vorigen Jahr in Kaliningrad von dem Ansinnen des Dombaumeisters hörte, sagte er spontan zu. Es war vor allem die großartige Wiederaufbauleistung, die Alekperow zu der Spende bewog.
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Gekauft wurde der „Steinway“ in Hamburg. Nun ist der 600 Kilogramm wiegende Edelflügel in Kaliningrad angekommen und bereit, seine musikalischen Schwingen zu lüften.
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Igor Odinzow strahlt: „Das wird nicht nur mein Feiertag, sondern ein Feiertag für alle kuklturvollen, intelligenten, klassische Musik liebenden Kaliningrader und die Gäste unserer Stadt. Wir danken dem Spender für dieses kostbare Geschenk.“
(tp/.rufo)
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