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| Das Areal um den Oberteich herum soll zum Naherholungsgebiet ausgebaut werden (Foto: Mischke/.rufo) | |
Donnerstag, 09.02.2006
Kaliningrad bekommt neue Flaniermeile
Kaliningrad. Das Ufer ist vermüllt und planlos bebaut, der See verschlammt - der Oberteich im Stadtzentrum hat schon bessere Zeiten gesehen. Jetzt soll das Areal zum Naherholungsgebiet umgestaltet werden.
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Die Stadtplaner haben bereits ganz genaue Vorstellungen: Eine rund um den See führende Uferpromenade, Brücken nach historischem Vorbild, Cafés, Kinderspielplätze und Fahrradwege sollen den Oberteich künftig zu einem neuen Anziehungspunkt Kaliningrads machen.
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Doch bevor es soweit ist, muss der über 41 Hektar große See vom Schlamm befreit werden - Schätzungen zufolge sind es rund 300.000 Kubikmeter, die mühselig ausgebaggert und abtransportiert werden müssen.
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Anweisung vom Präsidenten
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Den Anstoß für das großangelegte Sanierungsprojekt gab der russische Präsident Wladimir Putin, der Kaliningrad im Sommer 2005 anlässlich des 750. Stadtjubiläums besucht hatte. Die Kosten für den Umbau werden auf 770 Millionen Rubel (rund 23 Millionen Euro) geschätzt.
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Neben Mitteln aus dem föderalen Haushalt und der Stadt Kaliningrad sollen auch die Grundstückseigentümer rund um den See, darunter Lukoil, Gazprom und die Russische Eisenbahn, an den Umbaukosten beteiligt werden.
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Eine Ufer-Promenade für alle
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Doch nicht allen Anwohnern des im 13. Jahrhundert künstlich aufgestauten Fischteiches dürften die Sanierungspläne gefallen. Denn einige von ihnen haben ihre See-Grundstücke bis zur Wasserkante hin eingezäunt, die Stadtverwaltung hat indes bereits angekündigt, eine 15-Meter breite Uferzone freiräumen zu lassen - ohne Ausnahmen.
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(jm/rufo)
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