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| Eisangeln ist in ganz Russland ein Volkssport - obwohl viele Angelabenteuer schlimm enden. (Foto: Plath/.rufo) | |
Samstag, 10.01.2009
Kaliningrad: Angler von treibender Eisscholle gerettet
Kaliningrad. Kaum setzt der Winter an den beiden großen Haffgewässern der Bernsteinküste die ersten Eisränder an, ist die erste (Fast)-Katastrophenmeldung da: 29 Angler wurden von einer treibenden Eisscholle im Frischen Haff gerettet.
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Die rund 250 Quadratmeter große Scholle hatte sich im auffrischenden Wind bereits über einen Kilometer vom Ufer entfernt, berichtet Itar-Tass unter Berufung auf die Kaliningrader Abteilung des Katastrophenschutzministeriums.
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Mit Hilfe eines Luftkissenfahrzeugs seien die Eisangler aus ihrer Notlage befreit worden. Ärztliche Hilfe musste keiner der Geretteten in Anspruch nehmen.
Kurisches Haff und Frisches Haff: verführerisch und gefährlich Jahr für Jahr kommt es auf den beiden flachen großen Lagunengewässern der Kaliningrader Küste, dem Frischen und dem besonders gefährlichen Kurischen Haff, zu solchen Rettungseinsätzen, weil die Angler viel zu dünne oder durch die tückischen Strömungen selbst nach langen Frostperioden noch brüchige Eisdecken betreten.
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Warnungen der Polizei verhallen gewöhnlich ungehört. Nicht immer gehen die Unglücke so glimpflich aus wie in dieser Woche.
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Am 13. März 1994 etwa löste sich am Kurischen Haff ein fast ein Kilometer langes Eisstück bei starkem Wind vom Ufer und trieb hinaus. 51 Männer ertranken.
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