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| Das Friedländer Tor hat den Krieg schwer beschädigt überstanden (Foto: Mischke/.rufo) | |
Mittwoch, 11.01.2006
Kaliningrad: Altes Stadttor im neuen Glanz
Kaliningrad. Nach der erfolgreichen Restaurierung des Königstores wird jetzt auch das Friedländer Tor erneuert. Eine restaurierte Sandstein-Figur Siegfried von Feuchtwangens wurde bereits eingeweiht.
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Jahrelang musste Siegfried von Feuchtwangen, ein Hochmeister des Deutschen Ordens aus dem 14. Jahrhundert, ohne Kopf an der Fassade des Friedländer Tores ausharren. Erst im Zuge der Jubiläumsfeierlichkeiten wurden die Sanierungsarbeiten in Angriff genommen.
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Rehabilitierung des Hochmeisters
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| Museum Friedländisches Tor |
Adresse: Prospekt Kalinina 6, Ecke Uliza Dserdschinskowo Öffnungszeiten: 10.00 bis 17.00 Uhr, Mo geschlossen Tel.: (0112) 44 34 55
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Mit der Restaurierung Siegfried von Feuchtwangens sei eine weitere historische Persönlichkeit „rehabilitiert“, kommentierte die Zeitung „Wremja Nowosti“ das Ereignis. Im Zuge der Erstürmung Königsbergs 1945 waren die Köpfe vieler Skulpturen - als Symbole des verhassten Deutschlands - von den einmarschierenden Truppen mutwillig zerstört worden.
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Erst im vergangenen Jahr waren die Köpfe der Sandstein-Figuren im Portal des Königstores - König Friedrich I., König Ottokar II und Herzog Albrecht - nach sechs Jahrzehnten restauriert worden.
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Die jetzige originalgetreue Wiederherstellung Siegfried von Feuchtwangens am Friedländer Tor hatte den Restauratoren indes einige Probleme bereitet: Für die Modellierung der Gesichtszüge lag nur eine einzige Fotografie vor, die den Hochmeister zudem im Profil zeigte.
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Museum für Alltagsgeschichte
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Das Friedländer Tor, gebaut 1862, ist eines der fünf historischen Stadttore, die aus der Zeit des alten Königsbergs erhalten geblieben sind.
Vor wenigen Jahren wurde es in ein Museum für Stadtgeschichte umgewandelt, in dem vor allem Gebrauchsgegenstände aus deutscher Zeit zu sehen sind. Einen Teil der Sammlung bilden Fundstücke, die bei der Säuberung des umliegenden Wassergrabens entdeckt wurden. In wechselnden Ausstellungen werden zudem unterschiedliche Facetten der ostpreußischen Geschichte beleuchtet.
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(jm/rufo)
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