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| Einer der beiden Hauer wächst in die falsche Richtung. (Foto: apus.ru) | |
Mittwoch, 26.01.2011
Im Kaliningrader Zoo hat ein Flusspferd Zahnschmerzen
Kaliningrad. Gljassik ist 21 Jahre alt und braucht dringend eine Zahn-OP. Dazu muss ein halber Liter Betäubungsmittel her, das in Russland verboten ist. Warum gleich so viel? Ganz einfach: Gljassik ist ein Flusspferd.
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Das Problem ist Gljassiks einer Hauer, der statt nach oben zur Seite wächst und schon die Wange durchstoßen hat. „Das ist eine sehr schwierige Operation“, sagte Zoodirektor Boris Paramonow gegenüber RIA Novosti.
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„Um das Tier zu betäuben, brauchen wir ein Präparat, das es in Europa gibt, das aber nicht nach Russland eingeführt werden darf, weil es bei uns nicht zertifiziert ist und jede Einfuhr als Drogentransport eingestuft wird.“
Aus der Kaliningrader Drogenschutzbehörde verlautet indessen, der Transport wäre durchaus denkbar, aber es müssten strenge Regeln eingehalten werden, was die Aufbewahrung des Mittels angeht.
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Das drei Tonnen schwere Nilpferd braucht allerdings auch eine Hammerdosis von einem halben Liter. Es gäbe zwar ein analoges russisches Mittel, aber das sei bei Flusspferden noch nie angewendet worden, deswegen sei es nicht ratsam.
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Allerdings wissen die Mitarbeiter des Kaliningrader Zoos auch, dass Gljassiks Vater unter dem gleichen Übel litt, was ihn aber nicht daran hinderte, damit ein für ein Nilpferd gesegnetes Alter zu erreichen.
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