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| Buchstäblich mit Hochdruck wird in Kaliningrad, hier das Kulturhaus der Seeleute, gearbeitet (Foto: Ballin/.rufo) | |
Donnerstag, 09.06.2005
Gref zufrieden mit Vorbereitung auf Stadtjubiläum
Kaliningrad. Kaliningrads Beamte werden nun doch nicht erhängt. Wirtschaftsminister Gref ist mit der Vorbereitung der Stadt auf das Jubiläum zufrieden. Besonders würdigte er die Restaurierung des Königstors.
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Im Februar hatte German Gref noch gedroht, notfalls einige Beamte am Königstor aufzuhängen, sollte dessen Restaurierung nicht bis zum Stadtjubiläum abgeschlossen sein.
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Königstor vor Vollendung
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Dieser Gefahr wollte Bürgermeister Juri Sawenko wohl vorbeugen und so ließ er in Vorbereitung des Minister-Besuchs Anfang der Woche noch schnell die Figuren der drei preußischen Herrscher Ottokar II, Friedrich I und Albrecht am Königstor aufstellen. Dessen Restaurierung befindet sich in der letzten Phase.
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Gref zeigte sich dann auch beeindruckt: „Zwischen dem Zustand von vor einem halben Jahr und jetzt ist ein großer Unterschied. Wir haben ein neues Symbol für Kaliningrad eröffnet”, kommentierte der Minister bei seiner Visite den Fortgang der Arbeiten am Denkmal.
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Grefs Balanceakt
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Den städtischen Beamten stockte dennoch kurz der Atem: Der Minister sprang auf ein Abflussrohr und balancierte darauf herum, während er darüber dozierte, dass der Anblick dieses Rohrs die Touristen verschrecke. Am Ende kam Gref aber wohlbehalten wieder auf der Erde an und die Besichtigung ging für alle Beteiligten glimpflich aus.
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Bauarbeiten in der gesamten Stadt
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In der Stadt sind unterdessen die Bauarbeiten im vollen Gange. An vielen Denkmälern und historischen Gebäuden, u.a. auch an dem der Domsinsel gegenüber liegenden Kulturpalast der Seeleute, wird mit Hochdruck gearbeitet.
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Für die Kaliningrader ist die Zeit der Vorbereitung auf die 750-Jahrfeier mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden. Weil es derzeit praktisch keine einzige Straße gibt, die nicht aufgerissen wurde, herrscht fast überall in der alten Hansestadt chronisches Verkehrschaos und Stau.
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Aber bis zum Stadtjubiläum bleibt nur noch etwas weniger als ein Monat. Danach hoffen die Bewohner auf eine Entspannung der Lage.
(ab/.rufo)
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