Das Wahrzeichen Kaliningrads. Die Bauarbeiten an dem gotischen Backsteinbau begannen zwischen 1325 und 1330. Später wurden hier die preußischen Könige gekrönt. Nachdem der Dom 1944 in Folge eines Bombenangriffs ausbrannte, stand er mehr als 40 Jahre als Ruine auf der leergeräumten Dominsel. Seit Ende der 80er Jahre wird der Dom von der Stadtverwaltung und mit finanzieller Unterstützung aus Deutschland renoviert. Mittlerweile ist er wieder mit einem Dach, Turmuhr und Kirchenglocken ausgestattet. Die Renovierungsarbeiten im Inneren des Doms sind bislang nicht abgeschlossen. Der Dom wird heute als Kultureinrichtung genutzt.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)