Dienstag, 12.10.2004

Das Kant-Denkmal ... und andere Denkmäler ...

Immanuel Kant hat seine Heimatstadt nie verlassen
Mit Gehrock und Spazierstock steht Immanuel Kant, der berühmteste Einwohner der Stadt, seit 1992 wieder auf seinem Sockel. Das Original von Christian Daniel Rauch ging 1945 verloren, die nachgebildete Kopie stiftete Marion Gräfin Dönhoff. Auf dem original erhaltenen Granitsockel stand zu Sowjetzeiten ein anderer Deutscher - Ernst Thälmann.

Adresse: Vor der Staatlichen Universität

Schiller-Denkmal
Als einer der letzten Zeugen der deutschen Vergangenheit steht Friedrich Schiller seit nunmehr 94 Jahren an seinem Platz. Geschaffen wurde das Denkmal von Stanislaus Cauer, Professor für Bildhauerei an der Königsberger Kunstakademie im Jahr 1910. Die kyrillische Aufschrift „Achtung, das ist ein Dichter!“ soll die Statue bei der Eroberung Königsbergs 1945 vor der Zerstörung bewahrt haben.

Adresse: Prospekt Mira, gegenüber dem Neuen Schauspielhaus

\'Mutter
Mutter Russland
Die „Mutter Russland“ schaut erhobenen Hauptes nach Osten in Richtung Russland. Auf dem Sockel des Denkmals steht für die Kaliningrader geschrieben: „Kommt her zu mir, ihr Kinder Russlands, hier seid Ihr zu Hause“.

Adresse: Leninski Prospekt, Abzweig Uliza Teatralnaja


T-34
Dieser Panzer in der Fußgängerzone zum Studentenwohnheim soll während der Erstürmung Königsbergs 1945 in die Stadt eingerollt sein.
Adresse: Uliza Generala Sommera 28

Kalinin-Denkmal
Michail Iwanowitsch Kalinin, Namenspatron der Stadt, lebte von 1875 bis 1946 und war ein getreuer Gefolgsmann Stalins. In den letzten Jahren gab es immer wieder mal leise Stimmen, die Stadt umzubennen - doch weder am Namen der Stadt noch am 13 Meter hohen Denkmal wurde bislang ernsthaft gerüttelt.

Adresse: Auf dem Vorplatz des Südbahnhofs


Lenin-Denkmal
Wladimir Iljitsch Lenin steht am Rande des ehemaligen Aufmarschplatzes unbeirrt mit hochgerecktem Arm und windverwehtem Mantel. Zu seinen Füßen stehen die bröckelnden Betontribünen für die Parteiführung.

Adresse: Ploschadj Pobedy


Kosmonauten-Denkmal
„Kaliningrad in space“: Mit dem Denkmal ehrt die Stadt die Kosmonauten und Ehrenbürger der Stadt - Alexej Leonow, Juri Romanenko und Alexander Wiktorenko.

Adresse: Prospekt Mira zwischen ul. Komsomolzkaja und ul. Leonowa


Ehrenmal der 1200
An dieser Stelle befindet sich ein Massengrab für 1.200 Sowjetsoldaten der 11. Gardearmee, die beim Sturm auf die zur Festung erklärten Stadt Königsberg starben. Eine ewige Flamme erinnert an die Opfer.

Adresse: Am Gwardejski Prospekt

Mutter Russland
Die „Mutter Russland“ schaut erhobenen Hauptes nach Osten in Richtung Russland. Auf dem Sockel des Denkmals steht für die Kaliningrader geschrieben: „Kommt her zu mir, ihr Kinder Russlands, hier seid Ihr zu Hause“.

Adresse: Leninski Prospekt, Abzweig Uliza Teatralnaja


T-34
Dieser Panzer in der Fußgängerzone zum Studentenwohnheim soll während der Erstürmung Königsbergs 1945 in die Stadt eingerollt sein.
Adresse: Uliza Generala Sommera 28