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| Ein heftiger Sturm ist von der Ostsee über Kaliningrad hinweggezogen (Foto: TV) | |
Mittwoch, 09.02.2011
Sturm hinterlässt Spur der Verwüstung in Kaliningrad
Kaliningrad. Ein mächtiger Sturm ist über das Kaliningrad hinweggezogen. Er hat Bäume und Strommasten umgeknickt und Dächer abgedeckt. Über 50.000 Menschen sind ohne Strom. Es gibt auch ein paar Verletzte.
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In der Stadt Kaliningrad wurden zwei Menschen ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Opfer wurde auf dem Lenin-Prospekt von Teilen einer Dachkonstruktion getroffen, der Zweite wurde von einer dekorativen Kachel erwischt, die sich aus der Fassade eines Hauses an der Proletarskaja-Straße löste.
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Autos von fallenden Bäumen und Astwerk beschädigt Über 50 Bäume fällte der Sturm allein in der Stadt. Teilweise wurden sie mit Wurzeln herausgerissen. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Der Katastrophenschutz hat mit der Räumung der Bäume begonnen. Allerdings werden die Arbeiten durch das immer noch grassierende Hochwasser behindert.
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Da der Wind weiterhin in Böen heftig weht, warnen die Rettungshelfer die Kaliningrader davor, sich neben baufälligen Gebäuden, alten morschen Bäumen oder Reklameschildern aufzuhalten. Auch das Parken neben Strommasten sollte man vermeiden.
Zu Hause, so die Empfehlung, die Fenster fest schließen und unbedingt Durchzug vermeiden. Anderenfalls drohen die Scheiben zu Bruch zu gehen.
Windgeschwindigkeiten über 100 km/h Auch im Umland hat der Sturm eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nikolas, wie Meteorologen das von der Ostsee herüberziehende Tief genannt haben, erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 30 Meter pro Sekunde (108 km/h).
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Im Kreis Gwardejsk (Tapiau) sitzen Tausende Menschen ohne Strom. „Es gibt weder Heizung noch Strom und es ist kalt. Gut, dass es wenigstens Gas gibt. Wir sitzen hier bei Kerzenschein“, klagt Marina, eine Bewohnerin dem Fernsehsender Vesti.
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50.000 Menschen im Gebiet ohne Strom Der Sturm hat Dutzende Strommasten gefällt. Insgesamt sind über 50.000 Menschen in der Region von der Stromversorgung abgeschnitten. Anderenorts haben die Stromversorger Dieselgeneratoren für die Notversorgung eingeschaltet. Die Folgen des Hochwassers sind vielerorts ebenfalls noch zu spüren. Viele Stromleitungen liegen im Wasser.
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Schon vor vier Tagen hat Gouverneur Nikolai Zukanow in Russlands Ostsee-Exklave den Notstand verhängt. Das Regime gilt immer noch. Und das Problem: Auch wenn der Wind inzwischen langsam nachlässt; nach Angaben von Meteorologen soll es nun in Kaliningrad noch einmal scharfen Frost geben.
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