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| Das alte Postamt im grenznahen Osjorsk (Foto: Plath/.rufo) | |
Montag, 24.03.2008
Osjorsk: Russisch–polnische Städtepartnerschaft
Kaliningrad. Für Osjorsk (Darkehmen) 120 km südöstlich von Kaliningrad rückt Europa ein Stück näher: Die lange geplante Städtepartnerschaft mit der polnischen Grenzstadt Elk (Lück) in Masuren ist nun beschlossen.
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Auf Basis des Kooperationsvertrages können beide Kommunen künftig für gemeinsame Projekte EU-Fördermittel beantragen, unter anderem aus dem Interreg-Programm. Brüssel hat dafür nach Informationen des polnischen Generalkonsulats in Kaliningrad bereits rund 200.000 Euro in Aussicht gestellt.
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Tourismus und Straßennetz entwickeln Auch Projektideen gibt es offenbar schon, wenngleich alles noch ziemlich allgemein klingt. „Grenzüberschreitender Kulturraum und internationale Initiativen für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung“ etwa ist ein Programm überschrieben. Vermutlich geht es um gemeinsame touristische Perspektiven, an deren Ausbau beiden Seiten sehr gelegen ist.
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In Elk blüht der Masuren-Tourismus, Osjorsk hat mit seiner malerischen Hügellandschaft, der Nähe zur Rominter Heide und nicht zuletzt dem Reiz des Unbekannten ein großes Entwicklungspotenzial.
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Die Polen seien überdies sehr interessiert an Themen im Bereich Umweltschutz, während für die Stadt Osjorsk der gemeinsame Ausbau der Straßeninfrastruktur von vorrangiger Bedeutung sei, hieß es.
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Naheliegend, denn beide Partnerstädte liegen gerade mal 50 Kilometer voneinander entfernt. Der direkten Annäherung steht eigentlich nur eines im Weg: die Grenze.
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