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| Verwahrloste Natur oder Parkplatz – die Sportmöglichkeiten vieler Kaliningrader Hinterhöfe sind unterentwickelt. (Foto: S. Linde/.rufo) | |
Donnerstag, 19.06.2008
Kaliningrad: Sport für alle soll Volksgesundheit stärken
Kaliningrad. Das Gebietsprogramm „Körperkultur und Sport - für alle“ will den Massensport in Kaliningrad ausbauen. Bis 2011 sollen in der Ostseeregion 22 Fußballplätze, 53 Sportplätze und neun Fitnesskomplexe entstehen.
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Massen-Sportveranstaltungen, Sommerlager und Fitness-Center für jeden von „fünf bis 100“ – so soll die sportliche Zukunft Kaliningrads bis 2016 laut dem ehrgeizigen Programm „Sport für alle“ aussehen.
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Es soll nicht weniger als die Voraussetzung dafür geschaffen werden, dass alle Gruppen der Gesellschaft sich mit der Notwendigkeit physischer Betätigung vertraut machen und dadurch die allgemeine Gesundheit gestärkt wird, berichtet die Pressestelle der Gebietsregierung.
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Bautempo für Sporteinrichtungen forcieren Dazu verhelfen soll das staatliche Unternehmen „Sport-Engineering“, mit dem das Kaliningrader Gebiet jetzt ein Übereinkommen zur Aufteilung der Kontrolle und Aufsicht über den Bau von Massensportobjekten abgeschlossen hat. Damit will das Gebietsministerium für Gesundheitswesen die Vorlagen erfüllen, die es von der Regierungsspitze erhalten hat.
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Gouverneur Georgi Boos nämlich erteilte dem stellvertretenden Gesundheitsminister Irek Gimajew den Auftrag, das Bautempo für öffentliche Sporteinrichtungen zu forcieren, berichtet das Kaliningrader Fernsehen. Aber die umgerechnet 330 000 Euro, die die Gebietsregierung an Mitteln bis 2016 zur Verfügung stellen will, reichen längst nicht aus. „Das heutige Geld reicht für die Durchführung kleiner Veranstaltungen in den Gemeinden, wobei das eigentlich ihre Aufgabe ist. Und für die Durchführung von Wettbewerben zwischen Schulen ist das nicht besonders viel Geld“, sagt Irek Gimajew.
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Mangel an ausreichenden Angeboten Das soll sich jetzt ändern. Ein erstes Zeichen setzte am Tag Russlands die Eröffnung eines neuen Sportkomplexes in Pionersk – der erste seit 60 Jahren. Bereits 1993 begonnen, wurde der Bau zwischenzeitlich auf Eis gelegt, weil kein Geld da war.
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Erst in den letzten zwei Jahren wurden die Bauarbeiten der 800 m²- Multifunktionshalle wieder aufgenommen. Und die weiteren Pläne sind keineswegs bescheiden: In Pionersk sollen demnächst eine Schwimmhalle und ein Stadion entstehen. „Die Sport-Infrastruktur wird sich intensiv entwickeln“, versprach Georgi Boos bei der Eröffnung.
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