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| Wohl dem, der auf die VIP-Spur darf: Hinweistafel am Grenzübergang Gromowo (Foto: Plath/.rufo) | |
Freitag, 21.03.2008
Kaliningrad: Grenzkontrollen nach Polen verschärft
Kaliningrad. Polen hat die Fahrzeug- und Personenkontrollen in der grenznahen Region zum Kaliningrader Gebiet seit Jahresanfang erheblich verschärft und will die Sicherheitsmaßnahmen noch weiter ausbauen.
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In der an die russische Exklave grenzende Wojewodschaft Warmien und Masuren sind fünf mobile Kontrollgruppen aus Grenzschutz und Zoll im Einsatz, die „jederzeit und überall berechtigt sind, Fahrzeuge anzuhalten und zu überprüfen“, wie Ryszard Chudy, Sprecher der Zollkammer im polnischen Olsztyn (Allenstein), bestätigt.
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Die Einsatzgruppen wie zunehmend auch die Polizei sind über hochmoderne mobile Computerausrüstungen in der Lage, Daten über die kontrollierten Personen in Sekundenschnelle vor Ort zu prüfen und mit gespeicherten Informationen in EU-Datenbanken zu vergleichen.
Strengere Kontrollen an und hinter der Grenze Auch an den Kaliningrader Grenzübergängen sind die Fahrzeugkontrollen bei der Einreise nach Polen seit dem Beitritt zur Schengen-Zone deutlich strenger geworden.
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Am Kontrollpunkt Gromowo/Mamonowo wurde ein kompletter neuer Kontrollbereich in Betrieb genommen – unter anderem mit einer speziellen Durchleuchtungsanlage für Busse und Lkw. Nahezu jeder Pkw bekommt das komplette Programm verordnet – von akribischen, gegebenenfalls mit Spezialkameras unterstützten Sichtkontrollen bis hin zum Einsatz von Drogenspürhunden. „Wir nehmen den Schutz der Außengrenze der Europäischen Union sehr ernst“, sagte ein Zollbeamter in Gromowo.
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Reisende merken das vor allem beim Blick auf die Uhr. Obwohl die Schlangen der Grenzschmuggler fast verschwunden sind – an den Wartezeiten bei der Ausreise aus dem Kaliningrader Gebiet hat sich kaum etwas geändert.
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