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| Fischerboot im Hafen von Pionerski. Bald soll hier ein moderner Yachtklub entstehen. (Foto: S. Linde/.rufo) | |
Dienstag, 15.07.2008
Kaliningrad: Fischerstädtchen wird zum Yachthafen
Kaliningrad. In Pionerski ist der Tourismus im Gegensatz zu den Nachbarstädten Selenogradsk und Swetlogorsk noch unterentwickelt. Jetzt soll der Fischereihafen zu einem modernen Yachtklub für 950 Boote umgebaut werden.
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Ein fast idyllischer Anblick bietet sich an der Küste von Pionerski dem Betrachter: Ein verlassener Fischereihafen mit angrenzendem breiten Ostseestrand, auf dem sich meist einheimische Besucher relativ übersichtlich tummeln. Noch gibt es hier keine großen Hotelkomplexe und Restaurants, nicht mal eine Promenade mit Buden und Verkaufständen, die einen weitaus größeren Besucherstrom anlocken – Massentourismus, wie er in dem Nobel-Kurort Swetlogorsk schon seit einigen Jahren üblich ist.
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Touristische Nutzung nur eine Frage der Zeit Dass dieses landschaftliche Kleinod zu touristischen Zwecken genutzt würde, war nur eine Frage der Zeit. So stellte letzte Woche der französische Investor Dominique Bouyon, der bereits mehrere Projekte in Russland realisiert hat, Gouverneur Georgi Boos und weiteren Regierungsvertretern sein Projekt zum Bau des umfangreichen Komplexes „Bernsteinküste“ vor.
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Und so soll das Pionerski der Zukunft aussehen: Neben dem geplanten Yachtklub am Hafen soll eine Anlegestelle für Fähren und Linienkreuzer gebaut werden. Außerdem sollen zwei Konzertsäle entstehen: ein Amphitheater für 3.700 Zuschauer und eine Halle mit 1.200 Plätzen. Oberhalb des Hafens schließlich ist das „Neue Zentrum“ geplant – mit allem, was das Touristenherz begehrt: Hotels, Geschäfte, Restaurants und Bars.
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Projekt „Bernsteinküste“ für gesamten Ostseestrand Die Regierung der Stadt und des Gebiets Kaliningrad unterstützen das Projekt „Bernsteinküste“ und möchten es sogar auf die gesamte Künste ausweiten. Das ist nicht verwunderlich – der Yachtsport ist eine lukrative Einnahmequelle für die sowieso boomende Tourismusbranche im Gebiet Kaliningrad.
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Auch sonst wird Pionerski in der Konkurrenz mit den Kurorten Swetlogorsk und Selenogradsk gute Karten haben – nicht nur, weil in der Saison der Besucherstrom groß genug ist, damit alle was davon haben, sondern auch, weil in den beiden anderen Kurorten der Strand aufgrund von jahrzehntelanger Vernachlässigung immer mehr schwindet.
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Bleibt abzuwarten, ob man in Pionersk sorgsamer mit der Natur umgeht. (sl/.rufo/Kaliningrad)
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