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| Noch sieht es in Polessk nicht nach einer internationalen Schiffsverbindung aus ... (Foto: tp/rufo) | |
Mittwoch, 16.04.2008
Kaliningrad: Bald Schiffsverbindung nach Klaipeda?
Kaliningrad. Ein Vierteljahr nach Unterzeichnung der russisch-litauischen Vereinbarung, die Seegrenze des Kurischen Haffes für den internationalen Schiffsverkehr zu öffnen, nimmt das Thema jetzt Gestalt an.
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Auf einer Arbeitsberatung, zu der die Regionalregierung in der vorigen Woche Experten und interessierte Parteien aus dem Kaliningrader Gebiet und Litauen eingeladen hatte, wurden erstmals konkrete Möglichkeiten zur Erschließung neuer Schiffslinien und Wasserwege diskutiert.
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Als erfolgsversprechend kristallisierte sich laut einem Bericht der „Kaliningradskaja Prawda“ die Eröffnung einer Fährverbindung zwischen Polessk (Labiau) und der litauischen Hafenstadt Klaipeda (Memel) heraus.
Route Polessk-Klaipeda belebt das öde Haff Eine solche Linie bedeutete nach Meinung von Fachleuten nicht nur eine wesentliche Verkehrsentlastung der Kurischen Nehrung, sondern wäre auch touristisch von Interesse und der Anbindung der landschaftlich reizvollen, aber infrastrukturell völlig unerschlossenen russischen Haffregion förderlich.
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Zudem könnten für ein solches Gemeinschaftsprojekt Mittel aus dem EU-Förderprogramm „Interreg“ für grenzüberschreitende Regionalentwicklung beantragt werden.
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Auch am Rande der zu Wochenbeginn eröffneten Kaliningrader Tourismusmesse "Jantour 2008" spielte das Thema gemeinsamer touristischer Perspektiven und Projekte der Haffregion eine Rolle.
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Über hundert Reisebüros aus dem Gebiet Kaliningrad und anderen russischen Regionen sowie Litauen, Polen und der Ukraine beteiligen sich an der Messe.
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