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| Der Flughafen Chrabrowo wurde 2007 modernisiert, nun ist er Umschlaghafen für russische Touristen (Foto: Ballin/.rufo) | |
Mittwoch, 21.04.2010
Kaliningrad als rettender Hafen für russische Touristen
Kaliningrad. Kaliningrad wird zum Umschlagplatz für in Europa gestrandete russische Touristen. Die russische Regierung organisiert einen Busshuttle nach Kaliningrad. Von dort aus fliegen die Russen dann nach Haus.
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So langsam ist ein Ende des Chaos in Sicht. Die meisten EU-Länder haben inzwischen das Flugverbot entweder gelockert oder sogar schon ganz aufgehoben. Die Flughäfen sind trotzdem überlastet und viele Russen stecken mittendrin im Aschechaos.
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Tausende Russen stecken fest Nach Schätzungen des russischen Verbands der Reisebüros ATOR stecken 12.000 – 15.000 Russen in Europa fest. Auch wenn die Visa unbürokratisch verlängert wurden. Vielen Touristen geht das Geld aus, um sich einen weiteren Aufenthalt im Hotel zu leisten. Auf dem Flughafen zu übernachten, ist hingegen alles andere als angenehm.
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Russlands Premier Wladimir Putin hat daher das Verkehrsministerium mit einer Rückholaktion für die eigenen Landsleute beauftragt. Mit Reisebussen werden die Russen nach Kaliningrad gebracht, von wo aus sie dann per Flugzeug die weitere Heimreise antreten.
Die Busse sind vor allem in den osteuropäischen Ländern im Einsatz. Aber unter anderem berichtet das russische Fernsehen auch über 45 russische Touristen, die in Berlin gestrandet waren. Ein Bus brachte sie nun endlich über die Grenze.
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Bewährungschance für Flughafen Chrabrowo Der Kaliningrader Flughafen Chrabrowo erhebt schon seit längerer Zeit den Anspruch, ein Umschlagpunkt im russisch-europäischen Flugverkehr zu sein. Nach der Pleite des größten Kaliningrader Luftfahrtbetriebs KD Avia musste Chrabrowo seine Ambitionen allerdings zügeln.
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Die jetzige Belebung dürfte auch nicht von langer Dauer sein. Die Lage an den europäischen Flughäfen normalisiert sich schrittweise. Igor Iwankow, stellvertretender Generaldirektor von Chrabrowo nutzte die Situation daher, um für den Flughafen zu werben. Der habe operativ auf die Anforderungen des Verkehrsministeriums reagiert: „Unser Flughafen wurde nicht geschlossen, alle Flüge sind pünktlich“, sagte er.
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