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| Trüber Wintermorgen in Kaliningrad (Foto: Mischke/.rufo) | |
Freitag, 20.01.2006
Kältewelle erreicht Kaliningrad
Kaliningrad. Die Kältewelle, die Russland seit Tagen fest im Griff hat, breitet sich weiter nach Westen aus und hat mittlerweile auch Kaliningrad erreicht. In den nächsten Tagen wird es knackig kalt in der Exklave.
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Den Vorhersagen der Meteorologen zu Folge soll das Thermometer in den kommenden Nächten auf bis zu minus 30 Grad sinken. Auch tagsüber könnten die Tiefsttemperaturen in den kommenden drei bis fünf Tagen unter der -20 Grad-Grenze bleiben, so das Kaliningrader Wetteramt.
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Kältefrei für Schüler
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Wegen des strengen Frostes hat die Stadtverwaltung für Obdachlose eine kostenlose Unterkunft in einem Vorort von Kaliningrad eingerichtet. Kinder und Jugendliche bekommen kältefrei: Wie die Gebietsregierung mitteilte, bleiben in Kaliningrad am Freitag und Samstag alle Schulen und Lehreinrichtungen geschlossen.
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In einigen Stadtteilen kam es unterdessen zu vorübergehenden Ausfällen bei der Heißwasserversorgung. Um größere Schäden zu vermeiden, wurden die Havarie-Brigaden aller kommunalen Versorgungseinrichtungen in erhöhte Bereitschaft versetzt. Wegen des stark gestiegenen Energieverbrauches hat auch das neue Kaliningrader Heizkraftwerk TEZ-2 mittlerweile seine Leistung hochgefahren.
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Nichts Ungewöhnliches
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Minustemperaturen dieser Art sind in der Ostsee-Exklave im Januar keine Seltenheit. Der Kälte-Rekord in den vergangenen 60 Jahren wurde nach Informationen des Kaliningrader Wetteramtes im Winter 1956 gemessen. Damals fiel das Thermometer auf -36 Grad.
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(-jm/.rufo)
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