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| So soll das AKW Kaliningrad einmal aussehen. (Foto: Archiv) | |
Montag, 21.03.2011
Fundament für Kaliningrader Kernkraftwerk wird gelegt
Kaliningrad. Im Gebiet Kaliningrad läuft der Countdown für den Bau des Atomkraftwerks. Rund 600 Arbeiter sind mit den Vorbereitungen beschäftigt. Derzeit wird das Fundament für das Containment gelegt.
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Auf der Fernostinsel Sachalin hat Premier Wladimir Putin schärfste Strahlen-Kontrollen für alle aus Japan kommenden Güter gefordert. Die eigene Atomkraft will der Premier jedoch weiter ausbauen.
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600 Arbeiter mit Vorbereitung beschäftigt Und so wird auch in Kaliningrad eifrig gewerkelt. Bis 2016 soll das AKW in Betrieb gehen. Derzeit wird das Gelände vorbereitet. Über 600 Arbeiter, zum Großteil alle aus der Region, sind damit beschäftigt.
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Gearbeitet wird so z.B. an den Zufahrten für das Kraftwerk. Im Winter wurden die Straßenbauarbeiten weitgehend eingestellt. Mit dem Tauwetter soll der Anschluss der Anlage an die Stadt Neman (Ragnit) endlich erfolgen. Auch auf dem Gelände werden derzeit Straßen verlegt.
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Forderung: Tempo beim AKW-Bau hochhalten! Zudem haben in der vergangenen Woche die Arbeiten an einer Eisenbahnlinie zu einer Betonmischhalle begonnen. Dort soll später der Beton für das Kraftwerk gegossen werden. Abwasserschächte und Stromkabel werden verlegt.
Wenn der erste Reaktorblock wie geplant 2016 in Betrieb gehen solle, müsse das Arbeitstempo hochgehalten werden, erklärte Nikolai Pawlenko, der für den Bau zuständige Abteilungsleiter beim Konzern RosEnergoAtom.
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Kaliningrad will Atomstrom exportieren Der Grundstein für das Kraftwerk wurde bereits im Februar 2010 gelegt. In diesem Jahr sollen die Vorbereitungsarbeiten beendet werden und die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Wenn 2018 auch der zweite Reaktorblock ans Netz geht, hat das Kraftwerk eine Stromleistung von 2.300 Megawatt.
Der Strom soll nach Plänen von RosAtom und der Gebietsregierung nicht nur in Kaliningrad verbraucht, sondern auch ins Ausland exportiert werden.
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Insbesondere das Baltikum, das nach der Abschaltung des AKW Ignalina unter Energiemangel leidet, gilt bei den Russen als potenzieller Abnehmer. Bisher hat sich Litauen freilich eher skeptisch zum Kraftwerksbau geäußert.
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