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| Das Straßennetz im Kaliningrader Gebiet soll in den nächsten Jahren komplett modernisiert werden. (Foto: Plath/.rufo) | |
Mittwoch, 05.11.2008
Erste Autobahn für das Gebiet Kaliningrad ist im Bau
Kaliningrad. Das Gebiet Kaliningrad soll im kommenden Jahr 5,5 Milliarden Rubel (ca. 153 Mio. Euro) aus dem föderalen Haushalt für den Neubau und die Sanierung von Straßen bekommen. Soviel für den Strassenbau hat das Gebiet noch nie bekommen.
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Die Summe, die Russlands Transportminister Igor Lewitin während seines Arbeitsbesuches in Kaliningrad ankündigte, wäre der bislang höchste Betrag, den Moskau innerhalb eines Jahres in den Ausbau der regionalen Infrastruktur seiner Ostsee-Provinz investierte und überträfe die Straßenbauförderung des laufenden Jahres um mehr als das Doppelte.
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Auch für 2010 sagte Lewitin eine Summe in der Größenordnung von fünf Milliarden zu, die Mittel seien haushaltstechnisch bereits eingeplant.
In den nächsten zehn Jahren sollen einem Regierungsprogramm zufolge alle föderalen Straßen in der Exklave Kaliningrad auf europäisches Niveau gebracht und zum Teil sogar vierspurig ausgebaut werden. Derzeit entsprechen etwa 20 Prozent des Fernstraßennetzes der Norm.
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Küstenautobahn bei Kaliningrad wird möglicherweise mautpflichtig In Bezug auf die entstehende neue Küstenautobahn „Primorsker Ring“ schloss Lewitin nicht aus, dass das Befahren dieser Schnellstraße maut-pflichtig sein wird. Moderne Autobahnen verursachten hohe Unterhaltungskosten, sagte er.
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Für den Fall, dass der Primorsker Ring in föderale Trägerschaft falle, sei eine Gebührenpflicht als Möglichkeit der Refinanzierung derzeit zwar nicht geplant, aber auch nicht auszuschließen, sagte Liwitin. „Für sozial Bedürftige gibt es in solchen Fällen entsprechende Vergünstigungen. Im übrigen ist jeder Ort an der Küste auch auf anderen Straßen erreichbar, die bereits existieren.“
Die erste Autobahn des Gebietes Kaliningrad wird mit einer Gesamtlänge von 178 Kilometern die Seebäder Selenogradsk, Pionersk und Swetlogorsk, die Marinestadt Baltijsk und das wirtschaftlich aufstrebende Swetlyj mit der Gebietshauptstadt verbinden.
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Seit dem Frühjahr baut das Straßenbau-Konsortium VAD aus St. Petersburg an der Schnellstraße, deren erster Abschnitt (Kaliningrad-Flughafen Chrabrowo-Selenogradsk) im kommenden Jahr eröffnet werden soll.
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Die Fertigstellung des gesamten Primorsker Ringes, kalkulierte Baukosten 38,3 Milliarden Rubel, ist für 2015 geplant. Die Finanzierung allerdings noch nicht.
(tp/rufo/.kaliningrad)
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