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| Der Neman (Memel) ist Grenzfluss zwischen Litauen und Russland (Foto: narod.ru) | |
Donnerstag, 09.08.2007
Betrunkener Kaliningrader wird zum Grenzverletzer
Kaliningrad. In Sowjetsk muss sich ein Mann wegen illegalen Grenzübertritts vor Gericht verantworten. Der Mann hatte im betrunkenen Zustand gewettet, den Grenzfluss Neman zu überqueren und war ins Wasser gesprungen.
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Sowjetsk (das ehemalige Tilsit) liegt an der Grenze zu Litauen. Am 14. Juni hatte Alexander Tatarinow, ein Bewohner der Stadt sich mit Bekannten am Flussufer aufgehalten. In reichlich angeheitertem Zustand wettete er, dass er den Fluss Neman (Memel) durchschwimmen könne.
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Einmal Litauen und zurück
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Tatsächlich sprang der Mann kurz darauf in die Fluten. Er schwamm zuerst an das litauische Flussufer und anschließend wieder zurück nach Russland. Glücklicherweise hatte der Alkoholgenuss keinen entscheidenden Einfluss auf seine schwimmerischen Fähigkeiten und er kam wohlbehalten wieder in seiner Heimat an.
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Dort allerdings erwartete ihn bereits der lange Arm des Gesetzes. Tatarinow muss sich nun wegen dieser Unbedachtheit nach Artikel 322 Absatz 1 des russischen Strafgesetzbuches (illegaler Grenzübertritt) vor einem russischen Gericht verantworten. Sollte er verurteilt werden, droht ihm eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Rubeln (5.700 Euro) oder eine Haftstrafe bis zu zwei Jahren. Somit könnte der Freischwimmer bald bei trocken Brot in Haft sitzen.
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(ab/.rufo/Moskau)
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